Was sind Rohstoffe? Rohstoffe handeln für Anfänger

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Um Rohstoffe geht es in den Schlagzeilen, wenn politische oder wirtschaftliche Entscheidungen besprochen werden. Doch was sind Rohstoffe? Wie sieht eine Rohstoffe Definition aus? Der Rohstoffhandel ist ein Trading-Segment für sich, aber auch private Anleger können sich am Rohstoffhandel beteiligen.

Rohstoffe handeln ist selbst für Anfänger schon bereits deshalb von Interesse, weil die Geldpolitik der Zentralbanken konventionelle Wege zur Vermögensbildung verbaut hat. Am Rohstoffhandel teilzunehmen eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten über dafür geeignete Finanzinstrumente.

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Rohstoffe Definition: Was sind Rohstoffe

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Rohstoffe sind natürlich vorkommende Substanzen, die die Grundlage für weitere Prozesse bilden. Derartige Ressourcen werden abgebaut und extrahiert oder auch angebaut. Einige solcher Rohstoffe können unmittelbar genutzt werden, während manche sich für die Produktion von Dienstleistungen oder Gütern eignen – oder auch beides.

Die Zuordnung zu den Rohstoffen in der Finanzwelt ist dabei nicht immer vollkommen schlüssig. Steinkohle als Rohstoff ist einleuchtend – sie kann in privaten Haushalten verbraucht oder als Ressource zur Energiegewinnung und -bereitstellung in Kohlekraftwerken dienen. Bei Stahl hingegen handelt es sich strenggenommen um einen bereits verarbeiteten Stoff, der dennoch unter die Rohstoffe fällt.

In der Volkswirtschaft wird daher passenderweise von „Grundstoffen“ gesprochen. Diese etwas erweiterte Rohstoffe Definition umfasst neben mineralischen Ressourcen alle landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Erzeugnisse ebenso wie solche aus der Fischerei – auch in modifizierter Form.

Um Rohstoffe handeln zu können, müssen sie fungibel sein – genauso wie Banknoten. Eine bestimmte Menge eines Rohstoffs wie Stahl, Gold oder Kohle muss mit einem entsprechenden Kontingent in gleicher Qualität austauschbar sein, damit der Rohstoffhandel an der Börse überhaupt stattfinden kann.

Rohstoffe Definition
Bilderquelle: Capitano Productions Film/ shutterstock.com

Rohstoffe handeln: Wie kommen die Preise zustande?

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Auch beim Handel mit Rohstoffen findet eine Preisbildung statt, die jedoch nicht willkürlich ist. Angebot und Nachfrage bestimmen die Preisentwicklung, in der Regel auf internationaler Ebene. Dabei kommen geopolitische Faktoren zum Tragen, die nicht alle von vornherein absehbar sind, wie bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen, politische oder regulatorische Entscheidungen und Veränderungen.

Sie beeinflussen die Erzeugung von Rohstoffen ebenso wie die weltumspannende Logistik, die dafür sorgt, dass Commodities dahin gelangen, wo sie benötigt werden. Beim Rohstoffe handeln an der Börse sind also neben der Kenntnis der Ressourcen und ihrer Anwendungsmöglichkeiten auch gute, ständig aktuelle Kenntnisse von Politik, Weltwirtschaft und klimatischen Entwicklungen notwendig.

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Rohstoffe handeln: Die vier großen Gruppen

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Rohstoffe als natürliche Ressourcen stellen in der Welt der Finanzen eine eigene Assetklasse dar, sie sind auch durch die Handelsmechanismen deutlich abgegrenzt von Aktien oder Anleihen, Derivaten und Währungen. Dabei sind Rohstoffe aber keineswegs ein einheitlicher Bereich, denn Händler und Anleger unterscheiden hier vier wichtige Gruppen anhand ihrer Eigenschaften.

  • Energieträger: Wichtige Rohstoffe sind Energielieferanten. Die meisten von ihnen sind fossile Energieträger, die in der Frühzeit des Planeten durch die Umwandlung organischer Stoffe entstanden und unterirdisch eingelagert wurden. Diese Energieträger werden abgebaut und verarbeitet und sind nicht erneuerbar – zu ihnen gehören Rohöl aus den bekanntesten internationalen Vorkommen wie Brent oder West Texas, Erdgas, Heizöl, daneben auch Steinkohle und Braunkohle sowie das radioaktive Mineral Uran.
  • Edelmetalle: Als Edelmetall bezeichnen Chemiker sämtliche Metalle, die in ihrer natürlichen Form auch unter Einfluss von Luft und Wasser korrosionsbeständig sind. Sie werden sowohl für industrielle Zwecke als auch bei der Schmuckherstellung genutzt und sind als Kapitalanlage beliebt. Zu den echten Edelmetallen gehören Gold, Silber, Palladium und Platin, aber auch seltenere Metalle wie Rhodium oder Ruthenium.
  • Industriemetalle, Mineralien, seltene Erden: Einen hohen Bedarf an Metallen und weiteren Ressourcen hat die Industrie. Besonders begehrte Industriemetalle sind Kupfer, Aluminium und Stahl. Leichtmetalle wie Lithium kommen bei der Herstellung von Batterien zur Anwendung. Stark gefragte Rohstoffe sind auch Blei, Nickel, Titan, Zink, Aluminium, Zinn und Quecksilber. Auch Sand ist ein Mineral, das weltweit in großen Mengen verbraucht wird – sowohl für die Herstellung von Glas als auch für Baustoffe. Seltene Erden oder Kohle lassen sich ebenfalls in dieser Kategorie einordnen.
  • Agrarrohstoffe: Zu den Agrarrohstoffen gehören sämtliche land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnisse. Das umfasst Pflanzen als Energielieferanten, wie Raps, pflanzliche Faserlieferanten wie Baumwolle, Holz, Roh- und Rohrzucker, alle Getreidearten, Hülsenfrüchte, Kaffee und Kakao. Verarbeitete Produkte wie Orangensaft und Pflanzenöle wie Palmöl gehören ebenfalls zu dieser Kategorie. Gehandelt wird außerdem Fleisch, und zwar in Form von Lebendvieh als auch bereits verarbeitet. Sämtliche Agrarrohstoffe werden international gehandelt und entweder dem Direktverkauf oder der industriellen Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie zugeführt.
Was sind Rohstoffe
Bilderquelle: Peshkova/ shutterstock.com

Nachhaltige oder endliche Rohstoffe handeln – Börse unterscheidet „hard“ und „soft commodities“

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Die Frage „Was sind Rohstoffe?“ kann jedoch nicht nur mit der Einteilung in die vier gängigen Kategorien beantwortet werden, denn eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit bei der Rohstoffe Definition ist die in „harte“ oder „weiche“ Rohstoffe. Als „hard commodities“ gelten Metalle,  Energien, Mineralien und alle anderen Ressourcen, die durch Abbau gewonnen werden und endliche Rohstoffe darstellen.

Unter die „soft commodities“ fallen nachwachsende Rohstoffe, nämlich die Erzeugnisse aus Land- und Forstwirtschaft. Sie sind erneuerbar, dafür jedoch häufig nur saisonal im Handel und zum Teil auch verderblich. Die Unterscheidung zwischen weichen und harten Rohstoffen beschäftigt Anleger zunehmend unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.

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Rohstoffe Definition: Primär- und Sekundärrohstoff

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Zu den Möglichkeiten, Rohstoffe zu kategorisieren, gehört auch die Einteilung in Primärrohstoffe und Sekundärrohstoffe. Als Primärrohstoffe gelten die unmittelbar abgebauten oder erzeugten Ressourcen wie Rohöl oder Weizen. Von Sekundärrohstoffen spricht man, wenn die Ressource beispielsweise durch Recycling gewonnen wurde, was bei Kunststoffen und Glas möglich ist, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die Frage „Was sind Rohstoffe?“ ist also nicht eindeutig und allgemeingültig zu beantworten – auch die Zuweisung zu den beschriebenen Kategorien kann mehrdeutig sein. Die Einteilungen und Begrifflichkeiten, mit denen Rohstoffhändler umgehen, sollten auch private Anleger kennen, und darüber hinaus auch eine Vorstellung davon haben, wie der Handel abläuft und was die Rohstoff-Preise beeinflusst.

Rohstoffe handeln für Anfänger
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Rohstoffhandel: Die älteste Form des Güteraustausches

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Rohstoffe gehören wohl zum frühesten Handelsgut der Menschheit. Schmucksteine, Muschelschalen oder Feuerstein im Austausch gegen Fleisch oder Felle tauschten steinzeitliche Jäger, und die ersten Bauern handelten ihre Erzeugnisse gegen Edelmetalle, Keramik oder Mineralien wie Salz. Mit dem Aufkommen des Geldes wurde der Rohstoffhandel zunehmend professionalisiert. Heute gibt es spezielle Rohstoffbörsen ebenso wie Finanzinstrumente für die Spekulation auf die Kursentwicklung.

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Der Kassamarkt: Physisch Rohstoffe handeln an der Börse

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Der Handel mit Rohstoffen läuft zu einem großen Teil noch genau so ab wie in Babylon oder Ägypten, das heißt, die Erzeugnisse werden direkt an den Endverbraucher verkauft. Dabei können Getreide, Steinkohle oder Lebendvieh das Handelsgut sein, das den Besitzer wechselt. Für diesen physischen Handel mit Rohstoffen nutzen Händler den Kassamarkt.

Die Besonderheit beim Kassamarkt ist, dass binnen zwei Tagen nach einer Übereinkunft der Handel ablaufen muss, der jeweilige Rohstoff also gegen den vereinbarten Geldbetrag geliefert wird. Das Handelsgut wird also in diesem Fall tatsächlich und sofort zugestellt. Doch auch andere Möglichkeiten, Rohstoffe zu handeln, gibt es.

Rohstoffe Definition
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Terminbörsen: Futures-Kontrakte für spätere Übergaben

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Die Terminbörsen sind, anders als der Kassamarkt, für den Handel über mittel- bis langfristige Zeitspannen konzipiert. Und auch das hat seine Berechtigung – frühe Terminkontrakte kannten schon die ersten Ackerbauern, mit ihnen sichern sich Bauern die Abnahme der Produkte zu einem garantierten Preis, während der Käufer sich die Verfügbarkeit sichert. So wird die Ernte schon auf dem Halm verkauft.

Beide Parteien haben davon Vorteile – nämlich den Schutz vor Preisverfall bzw. Lieferengpässen. Und für den Käufer bedeutet ein zusätzlicher Anstieg der Nachfrage, dass er die erworbenen Rohstoffe mit Gewinn weiterveräußern kann. Ganz ohne Risiko ist der Terminhandel nicht, denn wenn die Preise statt dessen fallen, muss der Käufer dennoch die Vereinbarung einhalten und zahlt dann drauf.

Das Mittel, über das der Handel an der Terminbörse abläuft, sind Futures-Kontrakte. Die standardisierten Kontrakte leiten ihren Wert vom zugrunde liegenden Rohstoff ab und enthalten präzise Informationen zu der gehandelten Ressource, ihrer Qualität, der Liefermenge, dem vereinbarten Preis und dem Lieferdatum.

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Rohstoffe handeln: Was Rohstoffhändler und private Anleger unterscheidet

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Rohstoffe handeln ist eine Geschäftstätigkeit, die wohl so alt ist wie die Menschheit selbst. Ganz gleich, ob es um den Direkthandel oder Futures-Kontrakte geht, die beteiligten Parteien möchten nicht nur Bedarfe sichern, sondern auch einen Gewinn dabei machen. Das ist auch an heutigen Rohstoffbörsen so.

Beim Handel am Kassamarkt werden enorme Summen umgesetzt. Hinzu kommt der logistische Aufwand, der für die Lieferung großer Kontingente erforderlich ist. Deshalb ist der physische Rohstoffhandel die Domäne professioneller Makler, die die erforderlichen Mittel mitbringen.

Private Anleger können mit Derivaten an den Terminbörsen auf die Kursentwicklung von Rohstoffen spekulieren und auf diese Weise auch mit limitiertem Startkapital gute Renditen erzielen. Die Direktinvestition in Rohstoffe beschränkt sich für sie auf den Kauf und das Vorhalten von Edelmetallen wie Gold, zum Beispiel in Form von Goldbarren, Silber oder Platin.

Rohstoffhandel
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Spekulation auf Rohstoffe – lohnend für Privatanleger

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Private Anleger, die Rohstoffe handeln, werden also eher nicht am Kassamarkt tätig, sondern beteiligen sich an der Kursspekulation. Das geschieht mithilfe von Finanzinstrumenten, die an Terminbörsen oder an Börsen bzw. im außerbörslichen Handel genutzt werden. Den Zugang zum Handel gewähren dafür lizenzierte Finanzdienstleister, entweder eine Bank oder ein Broker.

Bei der Bank wird ein Wertpapierdepot angelegt, ein Konto, das eigens für die Aufbewahrung von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren entwickelt wurde. Ein Broker ermöglicht seinen Kunden die Einrichtung eines Handelskontos. In beiden Fällen können private Trader anschließend Aktien, aber auch Derivate handeln, die die Kursentwicklung eines bestimmten Rohstoffes exakt abbilden.

Die Konstruktion von Derivaten kann sehr einfach bis hoch komplex sein. Viele der Produkte lassen sich überdies hebeln – ein Kurzzeit-Darlehen des Brokers ermöglicht es dem Trader, sein Eigenkapital beträchtlich zu steigern. Neben den bereits besprochenen Futures-Kontrakten können private Trader Zertifikate, Differenzkontrakte (sogenannte CFDs) und auch börsengehandelte Indexfonds, die ETF, nutzen.

Wer in Rohstoffe Aktien investiert, erwirbt dabei Unternehmensanteile von Konzernen, deren Kerngeschäft die Erschließung, der Abbau oder die Erzeugung von Rohstoffen ist. Anders als beim Derivatehandel werden Aktionäre Miteigentümer am Unternehmen. Sie profitieren von dessen Wertentwicklung, aber auch von ausgeschütteten Dividenden.

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Die wichtigsten internationalen Terminbörsen

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Rohstoffe handeln mit Derivaten können Anleger an den internationalen Terminbörsen. Die älteste Terminbörse überhaupt ist die vor 160 Jahren gegründete Chicago Board of Trade – hier wurden erstmals Rohstoff-Kontrakte standardisiert. Mehr als 30 Terminbörsen gibt es weltweit, in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und Asien.

Die Schwellenländer mit ihrem wachsenden Rohstoffbedarf ziehen nach. Während ursprünglich überwiegend Agrarrohstoffe gehandelt wurden, liegt der Schwerpunkt heute auf Energien und industriell verwendeten Metallen. Dabei haben einzelne Standorte wiederum eigene Schwerpunkte wie folgt:

  • London Metal Exchange LME – Industriemetalle
  • Chicago Mercantile Exchange CME – tierische Erzeugnisse, Holz, Metalle
  • Chicago Board of Trade CBOT – Getreide
  • New York Board of Trade NYBOT (ICE) – Kaffee, Kakao, Baumwolle, Orangensaft, Zucker
  • New York Mercantile Exchange NYMEX – Energieträger, Industriemetalle, Gold

Eine Sonderstellung nehmen Diamanten ein – zwar könnte man sie den mineralischen Rohstoffen zuordnen, doch sie bilden ein eigenes Handelssegment und wechseln auf rund 30 speziellen Diamantenbörsen den Besitzer.

Rohstoffhandel in Deutschland
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In Deutschland Rohstoffe handeln: Börse EUREX

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Die deutsche Terminbörse EUREX, kurz für European Exchange, ist eine der wichtigsten internationalen Terminbörsen für den Handel mit Futures Kontrakten und Optionen. Die EUREX ging aus dem Zusammenschluss der Deutschen Terminbörse und der Swiss Options and Financial Futures Exchange im Jahr 1998 hervor.

Dank einer eigenen Handels- und Clearing-Plattform war die EUREX schon früh eine der führenden Börsen für den elektronischen Börsenhandel Eurex. Neben der deutschen EUREX gibt es seit 2004 eine Niederlassung in Chicago unter der Bezeichnung EUREX US.

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Profitabel Rohstoffe handeln mit dem Anbietervergleich

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Um den Rohstoffhandel aufzunehmen, braucht es mehr als die Antwort auf die Frage „Was sind Rohstoffe?“ Denn auch die Bank oder der Broker, die Sie als Handelspartner nutzen, haben wesentlichen Anteil daran, wie profitabel Sie handeln. Ein Vergleich der Anbieter verschafft Ihnen einen Überblick – unter anderem über die handelbaren Rohstoffe.

Im Brokervergleich erfahren Sie mehr über die Kosten und Konditionen beim Handel und die Finanzinstrumente, die Ihnen bei einem Anbieter zur Verfügung stehen. Das ist schon aufgrund der Komplexität und der Risiken, ebenso wie der möglichen Renditen, für Sie später wichtig.

  • Ideal ist ein Broker, der Ihnen die Möglichkeit einräumt, mit einem Musterdepot oder Demokonto die Abläufe beim Rohstoffhandel kennenzulernen. Mit virtuellem Kapital, aber in einer realistischen Handelsumgebung, können Sie sich mit der Handhabung der Finanzprodukte und der Handelsplattform vertraut machen.
  • Sollten Sie weniger risikoaffin sein, bietet sich die Investition in ETF anstelle des aktiven Tradings an. Börsengehandelte Indexfonds, die einen Rohstoff-Index abbilden, lassen Sie auch ohne umfassende Vorkenntnisse von der Wertentwicklung von Rohstoffen profitieren.
  • Falls Sie bereits Kenntnisse mitbringen oder sich in die Materie einarbeiten möchten, bieten Ihnen Hebelprodukte wie Rohstoff CFDs auf Futures-Kontrakte die Aussicht auf gute Renditen. Dank der Hebel sind im dynamischen außerbörslichen Handel auch mit überschaubarem Budget gute Renditen möglich. Schulungsangebote und Demokonten für das Erlernen des Tradings stellen viele seriöse CFD-Broker ihren Neukunden zur Verfügung.
Rohstoffe handeln für Anfänger
Bilderquelle: PopTika/ shuttertsock.com

Fazit: Was sind Rohstoffe? Vorstellung einer interessanten Anlageklasse

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Die Beantwortung der Frage „Was sind Rohstoffe?“ ist, wie sich gezeigt hat, nicht in wenigen Worten möglich. Private Anleger, die sich für den Einstieg in den Rohstoffhandel interessieren, sollten sich mit den handelbaren Ressourcen, ihren Besonderheiten und ihrer Kategorisierung vertraut machen.

Die Bereitschaft, politischen und ökonomischen Entwicklungen zu folgen, muss ein erfolgreicher Rohstoff-Trader ebenfalls mitbringen, um die Entwicklung an den Märkten zu verstehen. Verfügbarkeit und Preisbildung unterliegen den Mechanismen von Angebot und Nachfrage ebenso wie unvorhersehbaren Faktoren. Innovation und neue Technologien wirken sich ebenfalls auf den Rohstoffhandel aus.

Private Anleger, die Rohstoffe handeln wollen, können dafür auf zahlreiche Finanzinstrumente zurückgreifen. Das Spektrum reicht von passiven Anlageformen wie ETF, für die man sich nicht mit den Hintergründen auseinandersetzen muss, bis zu CFDs und Hebel-Zertifikaten, bei denen das Risiko, aber auch die Renditen höher ausfallen.

Gewinne aus Rohstoffe Aktien ermöglicht die Direktinvestition in Unternehmen aus Industrien wie Bergbau oder Petroleum-Förderung und Verarbeitung. In allen Fällen sollten Sie sich zunächst mit den in Frage kommenden Rohstoffen und den damit verbundenen Industriezweigen vertraut machen, um informierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Bei der Aneignung der grundlegenden Kenntnisse unterstützt Sie ein seriöser Finanzdienstleister mit Schulungsangeboten, Musterdepot oder Demokonto. Damit fällt die Vorbereitung auf den Echtgeld-Handel im Rohstoffsegment leichter und die Risiken lassen sich minimieren.

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Rohstoffe FAQ


Wie kann ich Rohstoffe handeln?


Private Anleger können mithilfe von Derivaten auf die Kursentwicklung von Rohstoffen spekulieren, ohne sie tatsächlich zu kaufen. Zu den gängigen Finanzinstrumenten gehören Futures-Kontrakte, CFDs, ETF auf Rohstoff-Indizes, aber auch Rohstoffe Aktien von Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind.


Ist es sinnvoll, in Rohstoffe zu investieren?


Nicht alle Rohstoffe können von Privatanlegern tatsächlich gekauft, gelagert und vorgehalten werden. Sinn macht aus Anlegersicht jedoch die Investition in Edelmetalle, bei denen ein hoher Wert und steigende Kurse mit geringem Platzbedarf einhergeht.


Wie in Rohstoffe investieren?


Während der Handel über die Spekulation auf den Kursverlauf möglich ist, kann eine Investition entweder in geeignete Rohstoffe wie Gold, Platin oder Silber stattfinden, aber auch mithilfe von Rohstoffe Aktien, wie zum Beispiel Silber Aktien, in Unternehmen. Für Kleinanleger bieten sich Rohstoff-ETF an, die den Vermögensaufbau auch mit Sparplänen ermöglichen.


Welche Rohstoffe kann man handeln?


Beim Rohstoffe handeln an der Börse können private Trader mithilfe von Futures und Differenzkontrakten auf alle Rohstoffe zugreifen, die auch im Direkthandel am Kassamarkt den Besitzer wechseln.


Welche Rohstoff-Kategorien gibt es?


Die grundlegenden Kategorien sind Energieträger, Edelmetalle sowie Industriemetalle und -mineralien, außerdem Agrarrohstoffe. Daneben wird in harte oder weiche Rohstoffe unterschieden und auch in Primär- und Sekundärrohstoffe.


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