Silberbarren 1 Kilogramm kaufen

Anleger, die in größerem Umfang in Silber investieren möchten, sollte 1Kg Silberbarren kaufen. Ab dieser Größe sinken die Transaktionskosten in Gestalt der Geld/Briefspanne beträchtlich. Während bei Barren mit einem Gewicht von einer Feinunze (31,103 Gramm) Aufschläge von 40 Prozent und mehr auf den (für Privatanleger nie eins zu eins erreichbaren) Weltmarktpreis üblich sind, geben sich Banken und Händler mit rund sechs Prozent Agio auf den Silberbarren Preis für 1 Kilogramm zufrieden.

Lagerung: Die Hausratversicherung reicht meistens aus

Die Lagerung von Silberbarren kann zuhause oder in einem Bankschließfach erfolgen. Da Silber das preisgünstigste Edelmetall ist und gemessen an seinem Wert relativ viel Platz einnimmt, ist die Lagerung in einem Bankschließfach bei „haushaltsüblichen“ Mengen nur bedingt empfehlenswert. Wer sich für diese Option entscheidet, sollte sich rückversichern, dass die Inhalte des Schließfachs auch gegen Diebstahl versichert sind.

Bei Lagerung in den eigenen vier Wänden besteht für verschiedene Gefahren, darunter Einbruchdiebstahl, Schutz durch die Hausratversicherung. Dieser ist im Bezug auf Wertgegenstände auf 20 Prozent der Versicherungssumme begrenzt. Zudem ersetzt der Versicherer maximal 20.000 Euro für Wertgegenstände, die außerhalb von Tresoren gelagert werden. Wer nicht in größerem Umfang in Silber investieren und mit Silberbarren 1 Kilogramm bis 15 Kilogramm des Metalls erwirbt, muss den Versicherungsschutz nicht kostenpflichtig aufstocken.

Silberbarren 1 Kg sind kein Zahlungsmittelersatz

Viele Anleger kaufen Silber als Absicherung für den Fall, dass für eine bestimmte Zeit ein alltagstaugliches Übergangszahlungsmittel benötigt wird. Für diesen Zweck sind Silberbarren mit einem Gewicht von 1000 Gramm kaum geeignet. Für das Tauschmittel-Szenario empfiehlt sich deshalb der zusätzliche Erwerb von Silber in kleineren Einheiten.