Silberbarren 1 Gramm kaufen

Silber in sehr kleinen Einheiten eignet sich für Anleger, die sich für das Szenario einer Zahlungsmittelknappheit wappnen und rechtzeitig vorsorgen möchten. Wer 1g Silberbarren kaufen und lagern möchte, muss beträchtliche Transaktionskosten in Kauf nehmen. Der Silberbarren Preis für 1 Gramm besteht nur zu einem kleinen Teil aus dem eigentlichen Materialwert. Der überwiegende Teil setzt sich aus den Fertigungskosten und der Handelsspanne der Bank bzw. des Edelmetallhändlers und der anfallenden Mehrwertsteuer zusammen.

Silberbarren 1g kaufen lohnt nicht zu Anlagezwecken

Für kleinere Mengen Silber eignen sich Anlagemünzen mit ½ bis 1 Feinunze Silbergehalt besser. Münzen wie Philharmoniker oder Maple Leaf unterliegen in Deutschland dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7% und sind als Zahlungsmittelvorsorge aufgrund ihrer breiten Akzeptanz uneingeschränkt
brauchbar.

Eine simple Kalkulation verdeutlicht, wie sich der Preis Kleinst-Silberbarren zusammensetzt. Mitte Juli 2012 verlangten Händler für 20 Silberbarren mit einem Silbergehalt von jeweils 1 Gramm von Privatkunden 38,00 Euro. Rund 6,00 Euro davon entfielen auf die Mehrwertsteuer. Zum selben Zeitpunkt kostete eine Feinunze Silber auf dem Weltmarkt umgerechnet 22,50 Euro.

Das entspricht einem Preis pro Gramm in Höhe von rund 73 Cent. Der rechnerische Preis für 20 Silberbarren 1 Gramm belief sich somit auf rund 14,50 Euro. Das Agio des Händlers (die Differenz zwischen Nettoverkaufspreis und rechnerischem Weltmarktpreis bezogen auf eben diesen) erreichte damit rund 120 Prozent. Weniger als 40 Prozent des Bruttoverkaufspreises entfielen auf den Materialwert.

Fazit: Die Anschaffung kleinster Silberbarren lohnt sich nur in Maßen und ausschließlich im Kontext der Erwartung einer gravierenden Zahlungsmittelknappheit.